Matinee zur Keramik in Edenkoben

Renée Reichenbach, Hallesche Störung 2011, Foto: Reinhard Hentze

Schloss Villa Ludwigshöhe ist ein imposantes Gebäude im italienischen Stil, erbaut Mitte des 19. Jahrhunderts im Auftrag des Königs Ludwig I., mit Blick über die pfälzischen Weinberge.
Seit 1980 ist das Werk des Malers Max Slevogts (1868 – 1932) in einer Dauerausstellung dort beheimatet.
Im historischen Kellergewölbe der Villa findet man die Sammlung Hinder/Reimers des Landes Rheinland-Pfalz. Die hochkarätige Sammlung stammt aus dem früheren Museum für moderne Keramik in Deidesheim.

Regelmäßig finden im Schloss Villa Ludwigshöhe Matineen zum Thema Keramik statt.
Am Sonntag, 17. September 2017 um 11.00 Uhr gewährt die Keramikkünstlerin Renée Reichenbach aus Halle/Saale einen Einblick in ihr Schaffen.
„Metamorphosen – Spurensuche im Medium Ton“

Renée Reichenbach (*1956) studierte bei Gertraud Möhwald an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle. 1982 gründete sie in Halle ihr Atelier und ist heute eine der Protagonistinnen der dortigen Keramikszene, deren internationaler Ruf sich unter dem Einfluss der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle entwickelte.

Es sind gewalzte Platten aus ineinander gelegten farbigen Tonen, mit denen sie Objekte von lebendiger Schönheit baut. Farbe ist von Anfang an dabei ein wichtiges Gestaltungselement. Sie liegt nicht auf der Form und ist kein die Oberfläche zierender Dekor. Vom Gefäß ausgehend entwickeln sich die Arbeiten der Künstlerin zum Skulpturalen und der scheinbare Gegensatz zwischen Gefäß und Plastik löst sich auf. Material, Farbe und Form befinden sich im Einklang.

Schloss Villa Ludwigshöhe
Villastraße 64
67480 Edenkoben
http://schloss-villa-ludwigshoehe.de
www.keramik-sammlung.de

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